Der Keller

Der Keller unter dem Flügelbau, der vor 1452 an das Haupthaus angefügt wurde, war ehemals nur vom Hof zugänglich. Er war gewölbt und überaus reich ausgestattet mit zahlreichen Wandnischen, die als Schränke dienten, und Wandverstecken für wertvolle Habe. Sein Fußboden war über einer Bettung aus großen Findlingen mit großen, eigens für diesen Zweck hergestellten Topfkacheln, darüber mit einem Estrich und Ziegelplatten ausgestattet. Dieser enorme  Aufwand diente zur Isolierung gegen Kälte und Feuchtigkeit und hat in Brandenburg keine Parallele. Wahrscheinlich handelte es sich um das einbruch- und brandsichere Privatkontor eines reichen Kaufmanns.