Presseinformation

25.07.2007

BUGA-Experten besuchten die Havelregion

Zum Auftakt ihrer Informationsreise durch die Havelregion, die sich um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2015 beworben hat, besuchte eine 5-köpfige Expertendelegation der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) am Mittwoch, 25.07.2007, die Stadt Brandenburg an der Havel. Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Neumann, der im Auftrag des Bewerberteams die umfangreiche Machbarkeitsstudie und die Bewerbungsunterlagen erarbeitet hat, stellte Baubeigeordneter Michael Brandt den Gästen aus Bonn das Konzept und die geplanten Veranstaltungsorte in der Havelstadt vor.

 

Den Auftakt des knapp dreistündigen Besuches bildete ein Abstecher in das St. Pauli-Kloster. Das Kirchenschiff soll während der BUGA 2015 für eine der verschiedenen Hallenschauen genutzt werden. Danach besichtigte die Delegation das Areal des Marienberges und verschafften sich von der Aussichtsplattform der Friedenswarte einen Rundblick über Brandenburg an der Havel. Zu Fuß ging es dann vom Marienberg durch den Humboldthain zum Salzhofufer, um mit zwei Booten zur Regattastrecke zu fahren. Das weitläufige Gelände am Beetzsee soll in acht Jahren nicht nur Ort der zentralen Eröffnungsveranstaltung sein, sondern zu einem ca. 23 ha großen BUGA-Park ausgebaut werden. Von der Terrasse des Zielrichterturms aus konnten sich die BUGA-Experten von den bereits vorhandenen Anlagen und den Erweiterungsmöglichkeiten überzeugen. Auf der Rückfahrt machte der kleine Bootskorso einen Abstecher in den Domstreng, bevor die Gäste am Mühlendamm wieder in den Bus stiegen und zur Fortsetzung ihrer Informationsreise über Premnitz nach Rathenow und später dann über Rhinow/Stölln nach Havelberg fuhren.

 

„Wir haben den Besuch gestartet mit dem Wissen und der Kenntnis der uns vorgelegten Machbarkeitsstudie. Beim Studium dieses umfangreichen Werkes stellten wir Dinge fest, die wir uns jetzt vor Ort differenzierter anschauen konnten. Viele Details, die uns auf dem Papier ‚unwirklich’ erschienen, sind in der Realität deutlich attraktiver und interessanter und zeichnen den Standort Brandenburg an der Havel als Teil der Bewerberregion aus.“ fasste Hanns-Jürgen Redeker, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DBG und Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (im Bild rechts) seine ersten Eindrücke zusammen, bevor die Experten sich auf den Weg nach Rathenow begaben.

 

Beigeordneter Michael Brandt: „Wir haben - neben den schönen Seiten von Brandenburg an der Havel - auch durch die Orte geführt, an denen bis 2015 zur BUGA große Umgestaltungen nötig sind. Dabei standen der Bahnhof und der Nicolaiplatz im Mittelpunkt.“