Presseinformation

24.06.2015

Dank großzügigen Sponsorings wird Schillerbüste restauriert

Das Goethe-Denkmal
Die Schillerbüste

Auf  Initiative und Dank des großzügigen Sponsorings der Firma Ingenieurgesellschaft Fischer mbH wurde im Jahre 2010 die Goethebüste restauriert und die Farbigkeit der Inschrift des Goethe-Denkmals erneuert. Das Zitat aus Goethes Faust II ist seitdem auf dem dunkleren Marmorgrund wieder gut lesbar und lädt Spaziergänger en passant zur Reflektion ein. 

 

Die Firma Ingenieurgesellschaft Fischer mbH feiert in diesem Jahr – am 3. Juli 2015 – ihr 20jähriges Firmenjubiläum. Die Feier zum Anlass nehmend möchte die Firma erneut als Sponsor  die Restaurierung der Schillerbüste ermöglichen und dafür sorgen, dass auch die nicht mehr zu entziffernde Schrift auf dem Schiller-Denkmal  nachgezeichnet wird. Dann wird der Spaziergänger auch wieder den Rütli-Schwur lesen können, der in die Granitstele eingearbeitet wurde. 

 

Um möglichst viele Spender für die Restaurierung der Schillerbüste zu gewinnen, wird die Büste am 3. Juli anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten in den Geschäftsräumen ganz nah bei den potentiellen Spendern sein, bevor sie auf die Reise in die Berliner Restauratorenwerkstatt Haber und Brandner geht.

 

Die Schillerbüste wurde – wie auch die Goethebüste - 1953 eingeweiht und auf der nach ihr benannten Insel an der Grabenpromenade aufgestellt. Den Bronzeabguss besorgte der Brandenburger Bildhauer Prof. Andreas Threyne. Als Vorbild diente ein Werk des  württembergischen Bildhauers Johann Heinrich von Dannecker. Der fürstliche Hofbildhauer hatte auf Wunsch Schillers, der den Tod nahen fühlte, ein Bildnis des Dichters angefertigt. Nach der Fertigstellung zeigte sich Schiller begeistert, woraufhin mehrere Kopien nach 1794 angefertigt wurden, die an Schillers Freunde und Verwandte gegeben wurden. 

 

Für die Restaurierung wird die Schillerbüste in der Grabenstraße, deren gut erhaltenes Vorbild im Weimarer Schlossmuseum steht, am Vormittag des 25. Juni 2015 demontiert. Es hat also, anders als bei der im letzten Jahr gestohlenen Heinrich-Heine-Büste, diesmal einen sehr erfreuliche Grund, wenn die Schillerbüste eine Zeit lang nicht auf ihrem Sockel zu sehen ist.