Presseinformation

21.06.2013

Einsatzgeschehen in der Nacht vom 20. zum 21.06.2013 infolge des Unwetters

„Die letzte Nacht war für unsere Feuerwehr im wörtlichen Sinne stürmisch“, sagte der zuständige Beigeordnete Michael Brandt. „Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Plaue, Kirchmöser, Göttin, Klein Kreutz, Mahlenzien und Brandenburg im Einsatz.“

 

Durch den Deutschen Wetterdienst wurde am 20.06.2013 eine Unwetterwarnung infolge schwerer Gewitter in Verbindung mit starken Sturmböen für die Nacht vom 20. zum 21.06.2013 ausgegeben.
Dies führte zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Feuerwehren, auch im Stadtgebiet der Stadt Brandenburg an der Havel.

 

Mit  Beginn des Unwetters gegen 22:00 Uhr kam es bereits nach kurzer Zeit zu mehreren Einsätzen durch den einsetzenden Starkregen. Meistens waren es Keller, die vollgelaufen waren.
Mit dem zunehmenden Wind kam es dann ab 22:30 Uhr zu einem schnellen Anstieg an Einsätzen der Feuerwehren infolge von Sturmschäden.
Zusätzlich kam es, vermutlich infolge von Blitzeinschlägen, zu 2 Brandeinsätzen in den Gartensparten Mahlerstraße und Schwarzer Weg.
Insgesamt rückten die Feuerwehren der Stadt Brandenburg an der Havel im Zeitraum vom 20.06.2013 ca. 22:00 Uhr bis heute 09:00 Uhr zu 60 Einsätzen aus, allein 31 Mal zur Beseitigung von Sturmschäden. 13 Mal musste Wasser abgepumpt werden. 5 Mal wurde die Feuerwehr zu Bränden bzw. dem Auflaufen von Brandmeldeanlagen gerufen.
Schwerpunkt des Einsatzgeschehens waren die Bereiche Plaue und Kirchmöser. Allein hier mussten die Kameraden zu mehr als 20 Einsätzen ausrücken.

 

Durch die Mitarbeiter der Regionalleitstelle Brandenburg, zuständig für die Bereiche der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming sowie für die Stadt Brandenburg an der Havel, wurden in diesem Zeitraum 226 Einsätze für die Feuerwehren und den Rettungsdienst bearbeitet.