Presseinformation

21.10.2004

Oberbürgermeisterin mit Landwirten im Gespräch

Am Dienstag, 19.10.2004, wurde im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) die erfolgreiche Reihe der Branchengespräche fortgesetzt. Diesmal hatte Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann Landwirte eingeladen, die ihren Betriebssitz in der Stadt haben bzw. Flächen im Stadtgebiet bewirtschaften. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 31 Landwirte, Vertreter des Kreisbauernverbandes sowie Mitarbeiter des Bereiches Landwirtschaft aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel und Potsdam teil.

 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Darstellung der allgemein schwierigen Situation der Landwirtschaft in den vergangenen Jahren wandte sich die Oberbürgermeisterin an die Vertreter der Landwirtschaftsbetriebe und sicherte den Unternehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung zu.

 

Für die Veranstaltung konnten drei Referenten gewonnen werden. Lutz Böhm, Mitarbeiter des Landesamtes für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Frankfurt (Oder) machte Ausführungen zu den geplanten Änderungen der Düngeverordnung. Danach hielt Jeanette Leisker, Referentin für Acker- und Pflanzenbau beim Landesbauernverband Brandenburg e.V., einen interessanten Vortrag zum Thema „Aktueller Stand der Agrarreform“. Hauptschwerpunkte waren dabei die nationale Umsetzung der Entkopplung, die Bindung der Direktzahlungen an Cross Compliance sowie die Modulation. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Kerstin Wallitzer vom Amt für Umwelt- und Naturschutz der Stadt Brandenburg an der Havel. Sie informierte die Landwirte über das Trinkwasserschutzgebiet Mahlenzien und den Inhalt der dazu erlassenen Schutzverordnung. Anschließend nutzten die Anwesenden die Möglichkeit, an die Referenten Fragen zu stellen und über fachliche Probleme zu diskutieren.

 

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer darüber einig, dass derartige Gespräche und Informationen von enormer Bedeutung für die tägliche Arbeit der Agrarbetriebe sind. Außerdem wurde einmal mehr deutlich, dass die Landwirtschaft sowohl in der Stadt Brandenburg an der Havel als auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark ein fester Bestandteil der Wirtschaft ist, den es zu fördern gilt.